{"id":2412,"date":"2018-07-07T00:00:16","date_gmt":"2018-07-06T22:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/weltwietwech.de\/?p=2412"},"modified":"2018-11-11T01:21:27","modified_gmt":"2018-11-10T23:21:27","slug":"thailand-reisebericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weltwietwech.de\/?p=2412","title":{"rendered":"Thailand Reisebericht"},"content":{"rendered":"<h3>Inhalt<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#ueberdasland\">\u00dcber das Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#besonderheiten\">Besonderheiten Thailands<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#transport\">Transport<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#essenutrinken\">Essen &amp; Trinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#aktivitaeten\">Aktivit\u00e4ten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"ueberdasland\">\u00dcber das Land<\/h3>\n<p>Das Land des L\u00e4chelns &#8211; Thailand ist das beliebteste Reiseland in ganz S\u00fcdostasien &#8211; das \u201eEinsteigerland\u201c f\u00fcr Backpacker. Das Land ist ganzj\u00e4hrig zu bereisen und aufgrund der touristischen Erschlossenheit ist es sehr einfach von A nach B zu kommen. Thailand reizt besonders aufgrund seiner buddhistisch-friedlichen Kultur, den imposanten Tempelanlagen, der abwechslungsreichen Landschaft, den malerisch sch\u00f6nen Inseln, dem leckeren Thai-Essen und der g\u00fcnstigen Preise.<br \/>\nDoch das Thailand, das wir in unseren ersten Tagen kennengelernt haben, hat uns erst einmal geschockt. Es war laut, touristisch und &#8211; im Vergleich zu unserem vorigen Reiseland Sri Lanka &#8211; teuer. Zudem empfanden wir, dass die Touristen in Thailand weniger als Gast, sondern vielmehr als wandelnder Geldautomat gesehen werden. Doch mit der Zeit haben wir Thailand doch sch\u00e4tzen und lieben gelernt. Auf Koh Tao und Koh Phangan haben wir die Seele an Traumstr\u00e4nden baumeln lassen, in Chiang Mai haben wir uns in der wundersch\u00f6nen Altstadt treiben lassen, in Pai haben wir die tollen Landschaften mit grasgr\u00fcnen Reisfeldern bestaunt und \u00fcberall das Streetfood und die bunte Vielfalt auf den zahlreichen (Nacht-)M\u00e4rkten genossen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1250\" aria-describedby=\"caption-attachment-1250\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1250\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tso_thailand_s-300x219.png\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"585\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tso_thailand_s-300x219.png 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tso_thailand_s-768x561.png 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tso_thailand_s-1024x748.png 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tso_thailand_s.png 1144w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1250\" class=\"wp-caption-text\">Thailand in Relation zu Europa (Quelle: <a href=\"https:\/\/thetruesize.com\/#?borders=1~!MTQ1NjkyNDI.MTI4NDMxMTg*MjIzMzAyMjQ(MTY3ODEzOTY~!TH*ODY3MTE0MQ.MTM2NzI0NzM)Mw\">thetruesize.com<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<h3 id=\"besonderheiten\">Besonderheiten Thailands<\/h3>\n<ul>\n<li>Im Vergleich zu den restlichen Kostenfaktoren sind \u00dcbernachtungen g\u00fcnstig, sodass man f\u00fcr 10-15\u20ac in einem guten Hotel \/ Bungalow mit Klimaanlage schlafen kann.<\/li>\n<li>Die Thais, die nicht vom Tourismus abh\u00e4ngig sind, sind in der Regel zur\u00fcckhaltend. Es geh\u00f6rt sich nicht, fremde Menschen anzusprechen, daher fanden wir es schwierig, mit Thais und deren Kultur in Kontakt zu kommen.<\/li>\n<li>Wohingegen es \u00fcberhaupt kein Problem ist, mit anderen Touristen zu quatschen. Alle sind offen und tauschen sich gerne \u00fcber das Reisen aus. In Thailand gibt es mittlerweile eine eigene Backpacker-Kultur. Ein Gro\u00dfteil der wei\u00dfen Touristen in Thailand (genannt Farang) sind Backpacker, h\u00e4ufig Alleinreisende oder P\u00e4rchen unter 30. Viele Briten, Amerikaner, Australier und eben Deutsche. Thailand gilt als Einsteigerland f\u00fcr Backpacker, da es touristisch gut erschlossen ist, es viele Hostels und g\u00fcnstige Hotels gibt und man easy von A nach B kommen kann<\/li>\n<li>Der Nachhaltigkeitsgedanke ist hier leider noch nicht angekommen. In Superm\u00e4rkten, auf M\u00e4rkten oder an Stra\u00dfenst\u00e4nden wird immer alles 5 Mal in Plastik eingepackt und man muss jedes Mal rechtzeitig intervenieren und \u00fcberfl\u00fcssige Strohhalme oder Plastikt\u00fcten ablehnen, bevor es zu sp\u00e4t ist.<\/li>\n<li>Der K\u00f6nig wird als wiedergeborene Gottheit angesehen und entsprechend verehrt. In den Lokalen h\u00e4ngen Bilder, riesige Portraits stehen als Schrein am Stra\u00dfenrand und selbst vor jeder Kinovorstellung wird ein Film \u00fcber den K\u00f6nig gezeigt (hierbei stehen alle wie bei einer Nationalhymne auf und zollen Ihren Respekt)<\/li>\n<li>Das Smartphone ist hier st\u00e4ndiger Begleiter der Thais. Immer und \u00fcberall wird auf das Handy geschaut, ob beim Essen, Arbeiten oder Roller fahren<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"transport\">Transport<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Tuk Tuks<\/strong> sind in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten sehr h\u00e4ufig vorhanden. Es wird allerdings insbesondere in Bangkok davon abgeraten, ein Tuk Tuk zu nehmen, da diese gerne sehr hohe Preise verlangen und <strong>Taxis<\/strong> hier g\u00fcnstiger sein sollen. Wir sind mit Taxi und Tuk Tuk gefahren. Taxis hatten h\u00e4ufig einen relativ fairen Festpreis genannt (&#8222;Taxameter funktioniert leider nicht&#8220; oder einfach nur bei Ausl\u00e4ndern nicht), wohingegen wir mit guten und harten Verhandlungsgeschick bei Tuk Tuks den selben Taxi-f\u00fcr-Ausl\u00e4nder-Preis erhalten haben. Allerdings mit dem Vorteil, dass wir nicht auf ein Taxi warten mussten (Taxis gab es in Bangkok viele, aber h\u00e4ufig schon mit Fahrg\u00e4sten besetzt). Unsere Empfehlung ist hier, TukTuks und Taxis zu nehmen, falls es keine andere M\u00f6glichkeit gibt. Unser TukTuk Preis den jeder Fahrer am Ende akzeptierte waren 150 Baht (~ 4\u20ac) f\u00fcr eine l\u00e4ngere Stadtfahrt. Es geht bestimmt g\u00fcnstiger, aber vor allem nachts wollten wir nicht ewig warten und mit Pech den n\u00e4chsten Fahrer suchen m\u00fcssen.<\/li>\n<li><strong>Bus<\/strong> und <strong>Bahn<\/strong> fahren ist in Bangkok eigentlich die erste Wahl! Die <strong>Metro\/Skytrains<\/strong> sind sehr angenehm, da das Streckennetz \u00fcbersichtlich ist und das Fahren f\u00fcr jeden einfach zu verstehen ist. Strecken innerhalb Bangkoks kosten um die 1\u20ac pro Person und sind damit sehr Preiswert. Da allerdings das Streckennetz quasi nur im Osten der Stadt existiert, muss man schnell auf andere Verkehrsmittel ausweichen. <strong>Busse<\/strong> sind hier optimal, da sie sehr g\u00fcnstig sind und eigentlich \u00fcberall hinfahren. Eine einfache Strecke kostet hier ca 0,50\u20ac pro Person. Das Problem bei den Bussen in Bangkok ist aber, dass es keine richtigen Fahrpl\u00e4ne gibt. Aber bei Google Maps werden alle Strecken der Busse korrekt angezeigt (inkl. Busnummer), sodass man nur eine Haltestelle suchen muss und auf einen Bus mit der richtigen Nummer warten kann. Bezahlt wird im Bus, denn wie in Sri Lanka f\u00e4hrt ein Kassierer mit, der zu einem hinkommt.<\/li>\n<li>Bei Langstrecken sieht der \u00f6ffentliche Verkehr leider etwas anders aus. Es gibt zwar ein gutes <strong>Bahnnetz<\/strong>, allerdings hatten wir unsere Reise in Thailand immer ziemlich spontan geplant, sodass kurzfristig keine Pl\u00e4tze in einem Nachtzug frei waren. Somit sind wir auf den Bus und bei sehr langen Strecken auf das Flugzeug ausgewichen.<\/li>\n<li>Lange <strong>Busfahrten<\/strong> werden typischerweise von kleinen Touristenb\u00fcros organisiert. Hier haben wir sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Auf einer langen Busfahrt von Bangkok nach Chumpon (F\u00e4hranleger f\u00fcr Koh Tao), wurden alle Mitfahrenden wie Vieh behandelt &#8211; sehr unangenehm. Wohingegen Touren von Chiang Mai nach Pai und zur\u00fcck mit unterschiedlichen Anbietern vollkommen okay waren. Der Service war auf ein Minimum beschr\u00e4nkt, aber man wurde wie gew\u00fcnscht von A nach B gebracht, die Koffer be- und entladen und dies stressfrei und ohne gro\u00dfe Worte. (Wie die letzten Henker fahren hier eh alle)<\/li>\n<li>Die luxuri\u00f6ste und schnellste Reisevariante ist immer noch das <strong>Fliegen<\/strong>. In Thailand sind durch einige Billigairlines Inlandsfl\u00fcge bezahlbar und eine sehr gute Alternative, wenn man wenig Zeit in Thailand hat. Allerdings sollte man hier auch die Umwelt im Hinterkopf behalten und wenn m\u00f6glich auf die anderen Verkehrsmittel ausweichen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"essenutrinken\">Essen &amp; Trinken<\/h3>\n<ul>\n<li>Wir haben gerne unser Essen an Stra\u00dfenst\u00e4nden geholt, haben aber auch festgestellt, dass mal hier ein Fleischspie\u00df oder eine Fr\u00fchlingsrolle, mal da ein Rotti (Thai-Pfannkuchen) oder Mango Sticky Rice (Milchreis mit Mango) sich l\u00e4ppert und ganz sch\u00f6n schnell ins Geld gehen kann<\/li>\n<li>Thai-Restaurants sind da h\u00e4ufig g\u00fcnstiger, s\u00e4ttigender und auch sehr lecker. Die Faustregel hier: je weniger Wert auf das Ambiente gelegt wird, desto besser ist das Essen &#8211; also Ausschau nach Plastikst\u00fchlen halten!<\/li>\n<li>Mit dem Tourismus kam auch die F\u00fclle und Vielf\u00e4ltigkeit an westlichen Restaurants. Man kann in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten und Touristenhochburgen wie den Inseln \u00fcberall Pizza, Pasta, Burger, Sandwiches und sogar Schnitzel bekommen. Dennoch haben wir das Thai-Essen meist bevorzugt. Aber Alternativen in der Hinterhand zu haben ist ja auch ganz gut.<\/li>\n<li>Zur Erfrischung kann man \u00fcberall f\u00fcr umgerechnet 1-2\u20ac leckere, frische Smoothies bekommen. Mango, Maracuja, Melone, Papaya, Orange und und und &#8211; super lecker!<\/li>\n<li>Wir hatten keine gesundheitlichen Probleme wegen des Essens oder Trinkens in Thailand. Obwohl die Thaik\u00fcche scharf ist und wir Eisw\u00fcrfel in unseren Getr\u00e4nken hatten (wovon eine \u00c4rztin mir klar abgeraten hat), hatten wir au\u00dfer etwas Bauchgrummeln keine gr\u00f6\u00dferen Probleme.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"aktivitaeten\">Aktivit\u00e4ten<\/h3>\n<p>Unsere Stationen in Thailands im \u00dcberblick<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#bangkok\">Bangkok<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#kohtao\">Koh Tao<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#kohphangan\">Koh Phangan<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#chiangmai\">Chiang Mai<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=2412#pai\">Pai<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h6 id=\"bangkok\"><strong>Bangkok<\/strong><\/h6>\n<ul>\n<li><b>Wat Arun<\/b>: Ein Tempel mit einer wundersch\u00f6nen Pagode aus Porzellan-Mosaiken direkt am Fluss.<\/li>\n<li><b>K\u00f6nigspalast<\/b>: Hier haben wir nur den Innenhof besichtigt, da der Eintritt bei etwa 13\u20ac p.P. v\u00f6llig \u00fcberteuert war und die Masse an chinesischen Reisegruppen uns zu anstrengend war.<\/li>\n<li><b>Achtung Abzocke<\/b>! In der N\u00e4he des K\u00f6nigspalastes und des Wat Pho werden Touristen angesprochen, dass es gerade viel zu voll ist und man besser erst einmal zu anderen Aktivit\u00e4ten fahren sollte. Die sprechen dann mit einem TukTuk-Fahrer, der einen f\u00fcr wenig Geld (50-100 Baht) herumf\u00e4hrt. Eigentlich werden so aber zwischen den Sehensw\u00fcrdigkeiten die Touristen zum Schneider, Juwelier oder Touristenb\u00fcro gefahren. Die TukTuk Fahrer erhalten Provision f\u00fcr die potenziellen Kunden.<\/li>\n<li><b>Schneider:<\/b> Wir sind leider auch auf die Touristenfalle reingefallen und wurden zum Schneider gefahren. Aber wir hatten tats\u00e4chlich vor, uns etwas schneidern zu lassen und hatten erst einmal gar nicht so einen schlechten Eindruck davon und uns daher entschieden wirklich etwas anfertigen zu lassen. Wir haben genau auf die Stoffe und die Verarbeitung (N\u00e4hte, Schnitt, Symmetrie) geschaut und hart verhandelt. Nach drei Fittings waren wir zufrieden mit den Ergebnissen und hatten gut zugeschlagen:\n<ul>\n<li>Julian\n<ul>\n<li>1 Anzug (Jackett und Hose)<\/li>\n<li>1 Hemd<\/li>\n<li>1 Weste<\/li>\n<li>4 Krawatten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Sarah\n<ul>\n<li>1 Blazer<\/li>\n<li>2 Hosen<\/li>\n<li>1 Rock<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Da wir die geschneiderten Klamotten nicht die n\u00e4chsten 8 Monate mit uns herumschleppen wollten, haben wir die Kleidung mit der thail\u00e4ndischen Post verschiffen lassen. Das dauert etwa 2-3 Monate und hat inkl. Packettracking etwa 33\u20ac gekostet.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><b>Von der Stadt treiben lassen: <\/b>Wir sind gerne ziellos durch die Stra\u00dfen gelaufen und haben immer spontan entschieden welchen Weg wir nehmen. Dabei haben wir das sch\u00f6ne und echte Bangkok kennengelernt, besonders die bunten und vielf\u00e4ltigen <b>M\u00e4rkte<\/b> haben uns begeistert. Von der Chillischote f\u00fcrs Curry \u00fcber Selfiesticks bis hin zur Flex kann man hier alles bekommen (den ber\u00fchmten Wochenendmarkt <em>Chatuchak Market<\/em> haben wir leider verpasst&#8230;).<\/li>\n<li>Spazierengehen auf der <b>Green Mile<\/b>. Dies ist noch ein absoluter Geheimtipp in Bangkok. Eine 1,4 km-lange Fahrrad- und Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke verbindet die beiden Parks <em>Lumphini<\/em> und <em>Benjakitti<\/em> miteinander. Wir waren hier ganz alleine und konnten neben der Skyline auch Blicke in alte Holzh\u00e4user und auf das ganz normale Leben in den kleinen Gassen und Hinterh\u00f6fen erhaschen.<\/li>\n<li>Die moderne Gro\u00dfstadt im gigantischen <strong>Siam Shopping Center<\/strong> erleben: Am Siam Square gibt es drei riesige und luxuri\u00f6se Shoppingcenter. Hier haben wir zwar nicht geshoppt, uns aber ein anderes Bangkok kennengelernt. Eine Art Parallelgesellschaft, die neben den M\u00e4rkten und Wellblechh\u00fctten existiert. Wie im KaDeWe oder in der Galerie Lafayette gibt es Luxus in H\u00fclle und F\u00fclle.<\/li>\n<\/ul>\n<h6 id=\"kohtao\"><b>Koh Tao<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Wir sind mit dem <b>Roller<\/b> von Strand zu Strand gefahren und haben die wundersch\u00f6nen Buchten genossen und wo es uns besonders gefallen hat, sind wir auch gerne den ganzen Nachmittag geblieben. Besonders sch\u00f6n war die <b>Hin Wong Bucht<\/b>, die man \u00fcber eine neu geteerte Stra\u00dfe leicht erreichen konnte. Man hat sich den Strand mit 5-10 anderen geteilt und im Wasser schwammen schon auf den ersten Meter tausende kunterbunte Fische um dich herum. Traumhaft!<\/li>\n<li>Wir haben uns im Shambhala Yoga Center eine <b>Yogastunde<\/b> bei Serena geg\u00f6nnt. Morgens und abends gibt es jeweils einen Kurs, den man ohne Vorbuchen besuchen kann. Wieder einmal hatten wir wegen der Off-Season Gl\u00fcck und waren die einzigen Teilnehmer bei der Morning Session, sodass wir f\u00fcr 600 Baht eine Privatstunde hatten. In einer total sch\u00f6nen Atmosph\u00e4re ist Serena genau auf unsere Bed\u00fcrfnisse und unterschiedliche Niveaus eingegangen (das war Julians allererste Yogastunde!).<\/li>\n<\/ul>\n<h6 id=\"kohphangan\"><b>Koh Phangan<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Der <b>Night Market<\/b> in Koh Phangan ist nur am Wochenende. Auf der Haupteinkaufsstra\u00dfe in der N\u00e4he des F\u00e4hranlegers gibt viele verschiedene St\u00e4nde. Vor allem das Essen war dort lecker und abwechslungsreich.<\/li>\n<li>Weil wir w\u00e4hrend der WM in Thailand waren, mussten wir nat\u00fcrlich irgendwo die <b>Deutschlandspiele<\/b> verfolgen. Da war es super, dass direkt bei unserer Unterkunft die <b>T\u00f6lzer H\u00fctte<\/b> lag. Dort konnten wir sogar das Spiel mit Bier und Brezel auf deutsch verfolgen (immerhin war das das einzige Spiel, das die Deutschen gewonnen haben).<\/li>\n<li>Einen Tag haben wir uns auf Koh Phangan einen Scooter gemietet und sind quer \u00fcber die Insel ged\u00fcst. Im Internet haben wir von dem sch\u00f6nsten Strand der Insel gelesen, dem <b>Bottle Beach.<\/b> Erfahrungsberichte sagten schon, dass es schwierig ist, da mit Roller hinzukommen, die meisten Touristen fahren mit dem Boot zum Strand. Wir haben uns davon nicht abbringen lassen und versucht, die steilen H\u00e4nge aus Sand, versehen mit tausenden Schlagl\u00f6chern, zu \u00fcberwinden. Aber zu zweit auf dem Roller wurde das dann doch zu gef\u00e4hrlich und wir entschieden uns, den Roller sicher anzustellen und die restlichen 1,5 km zu laufen. Beim Bottle Beach angekommen, waren wir wirklich sprachlos. Ein wundersch\u00f6ner, fast menschenleerer Strand mit klarem, t\u00fcrkisblauem Wasser. Das Wasser hatte schon fast Badewannentemperatur. Es war Entspannung pur!<\/li>\n<li>Einen Tag haben wir einen <b>H\u00e4ngemattentag<\/b> eingelegt und am Tag au\u00dfer Essen, Trinken und Es-sich-gut-gehen-lassen eigentlich sonst nichts gemacht. Auch permanentes Reisen und Entdecken kann ganz sch\u00f6n anstrengend sein, deshalb haben wir gemerkt, dass ein Faulenzertag in der Woche Gold wert ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h6 id=\"chiangmai\"><b>Chiang Mai<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Obwohl Chiang Mai das Wirtschaftszentrum Nordthailands ist, hat es dennoch einen gewissen Kleinstadt-Flair. Besonders die sch\u00f6ne <b>Altstadt<\/b> tr\u00e4gt hierzu bei. Es ist toll, hier einfach spazieren zu gehen, sich die unz\u00e4hligen Tempel anzusehen, die sch\u00f6n gestalteten Kneipen, Bars und Restaurants zu genie\u00dfen und sich einfach in den lebendigen Stra\u00dfen und charmanten G\u00e4sschen treiben zu lassen.<\/li>\n<li>In Chiang Mai haben wir es endlich geschafft, einen <b>Thai-Kochkurs<\/b> zu machen. Wir haben ein paar Flyer angeschaut, die Bewertungen bei Tripadvisor gelesen und uns f\u00fcr die Smile Organic Farm entschieden. Man wurde direkt beim Hotel abgeholt und ist auf dem Weg zur Farm bei einem Markt gestoppt. Dort haben wir ein paar Dinge \u00fcber das Thaikochen und ihren besonderen Zutaten gelernt. Bei der Farm selbst waren 4 Kochkurse gleichzeitig mit bis zu 10 Teilnehmern pro Gruppe. Es war alles aber ganz gut organisiert, dass jeder Teilnehmer seine eigene Kochinsel hatte. Wir konnten aus einer Reihe von M\u00f6glichkeiten unser eigenes Men\u00fc ausw\u00e4hlen, das wir dann gekocht haben. Wir machten gemeinsam Fr\u00fchlingsrollen (nun wissen wir auch, wie man die richtig rollen muss), stellten eigene Currypaste her (Auswahl zwischen roter, gr\u00fcner, Massaman und Panaeng) und kochten daraus ein Curry. Danach haben wir noch eine Thaisuppe gemacht. Besonders das Curry war der hammer, besseres haben wir bisher noch nicht in S\u00fcdostasien gegessen&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<h6 id=\"pai\"><b>Pai<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Sightseeingtour mit einem Scooter in Pai:\n<ul>\n<li><b>Land Split:<\/b> 2008 wurde das Land eines Bauern durch tektonische Plattenverschiebungen gespalten und war nicht mehr landwirtschaftlich nutzbar. Er machte aus der Not eine Tugend und bat den <em>Land Split<\/em> als Touristenattraktion an. Nach der Besichtigung wurde man gebeten, einen kleinen Betrag zu spenden, um den organischen Anbau von Obst und Gem\u00fcse zu f\u00f6rdern. Als Dankesch\u00f6n erhielten wir wirklich k\u00f6stlichen selbstgemachten Roselle Juice, Bananenchips und N\u00fcsse aus eigenem Anbau.<\/li>\n<li><b>Pai Canyon: <\/b>Nicht ganz so gro\u00df wie der Grand Canyon, aber dennoch wundersch\u00f6n und ein kleines Abenteuer. Ohne Barrieren balanciert man \u00fcber 30 cm schmale Pfade und klettert \u00fcber steile Abschnitte. F\u00fcr den Mut wird man belohnt. Die Aussicht ist fantastisch!<\/li>\n<li><b>Baden im Wasserfall:<\/b> In Pai gibt es viele kleinere und gr\u00f6\u00dfere Wasserf\u00e4lle. Per Zufall sind wir beim Rumd\u00fcsen mit dem Scooter auf den Wasserfall <em>Mo Paeng<\/em> gesto\u00dfen. Hier konnte man auf verschiedenen Ebenen schwimmen bzw. plantschen und sogar den Wasserfall entlang runterrutschen. Es war kaum was los und so hatten wir den Bereich zeitweise sogar ganz f\u00fcr uns.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Flanieren \u00fcber den <b>Nightmarket<\/b>. Ja, in Thailand gibt es \u00fcberall Nachtm\u00e4rkte, aber auf dem in Pai herrscht ein besonderer Flair. Es ist entspannter und alternativer. Es gibt neben den \u00fcblichen Thai-Essensst\u00e4nden auch veganes Curry, Salate, selbstgebastelte Karten oder Batik-Kleidung zu kaufen. Sogar Dreadlocks kann man sich hier machen lassen&#8230; Untermalt wird das ganze von Stra\u00dfenmusikern, die auf ihrer selbstgebauten Gitarre &#8211; ein alter \u00d6lkanister &#8211; jammen.<\/li>\n<li>Nichts tun. Das Motto von Pai lautet: \u201eDo nothing.\u201c Einfach mal in der H\u00e4ngematte liegen und die Seele baumeln lassen. Herrlich!<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt \u00dcber das Land Besonderheiten Thailands Transport Essen &amp; Trinken Aktivit\u00e4ten &nbsp; \u00dcber das Land Das Land des L\u00e4chelns &#8211; Thailand ist das beliebteste Reiseland in ganz S\u00fcdostasien &#8211; das \u201eEinsteigerland\u201c f\u00fcr Backpacker. Das Land ist ganzj\u00e4hrig zu bereisen und aufgrund der touristischen Erschlossenheit ist es sehr einfach von A nach B zu kommen. 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