{"id":4223,"date":"2018-11-28T00:00:52","date_gmt":"2018-11-27T22:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/weltwietwech.de\/?p=4223"},"modified":"2019-02-05T03:53:03","modified_gmt":"2019-02-05T01:53:03","slug":"peru-reisebericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weltwietwech.de\/?p=4223","title":{"rendered":"Peru Reisebericht"},"content":{"rendered":"<h3>Inhalt<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#ueberdasland\">\u00dcber das Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#besonderheiten\">Besonderheiten Perus<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#transport\">Transport<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#essenutrinken\">Essen &amp; Trinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#aktivitaeten\">Aktivit\u00e4ten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 id=\"ueberdasland\">\u00dcber das Land<\/h3>\n<p>Peru ist nach Brasilien und Argentinien das drittgr\u00f6\u00dfte Land S\u00fcdamerikas und besitzt aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe und der geographischen Bedingungen drei unterschiedliche Klimazonen: Die K\u00fcste, das Anden-Hochland und den Regenwald. So reichen die Landschaften Perus von K\u00fcstenw\u00fcsten \u00fcber die Amazonasregenw\u00e4lder bis hin zu den Andengletschern. W\u00e4hrend der S\u00fcden mit den meisten Sehensw\u00fcrdigkeiten auftrumpft und daher touristisch voll erschlossen ist, ist der Norden ruhiger und vermutlich authentischer.<br \/>\nDa wir jedoch schon im Voraus unseren Flug nach Arequipa in den S\u00fcden gebucht hatten, mussten wir aus logistischen und zeitlichen Gr\u00fcnden den Norden leider auslassen und haben dennoch im S\u00fcden neben den Trampelpfaden noch ein sch\u00f6nes, authentisches und unber\u00fchrtes Peru kennengelernt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4224\" aria-describedby=\"caption-attachment-4224\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4224\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/tso_peru_s.png\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"547\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/tso_peru_s.png 915w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/tso_peru_s-300x234.png 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/tso_peru_s-768x600.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4224\" class=\"wp-caption-text\">Peru in Relation zu Europa (Quelle: <a href=\"https:\/\/thetruesize.com\/#?borders=1~!MTU0NzQ3MDc.MTIyNDQzODc*MjQ4NzE5NTM(MTM3NzQyOTg~!PE*MTAzNzc3NzM.MjIxNzMyODg)Mw\">thetruesize.com<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n<h3 id=\"besonderheiten\">Besonderheiten Perus<\/h3>\n<ul>\n<li>Peru ist ein sehr traditionsreiches Land, zum Beispiel werden hier die Trachten nicht nur f\u00fcr die Touristen, sondern auch im Alltag angezogen. Dadurch ist das Erscheinungsbild Perus wundervoll bunt und ganz individuell. F\u00fcr uns ganz verr\u00fcckt war auch, dass die PeruanerInnen kaum Taschen, geschweige denn Rucks\u00e4cke verwenden. Stattdessen werden Lebensmittel, Kleidung und sonstiges Gut in ein Tuch gelegt, das dann auf den R\u00fccken geschnallt und um den Hals gebunden wird. Au\u00dferdem werden so auch die Babys transportiert. Sie werden liegend im Tuch auf den R\u00fccken geschnallt. Kinderwagen existieren kaum in Peru.<\/li>\n<li>Auffallend sind die vielen bemalten H\u00e4userw\u00e4nde und Grundst\u00fccksmauern, die vor allem auf dem Land bunt angemalt sind. Dies ist tats\u00e4chlich Wahlwerbung der Parteien. Die Peruaner malen selbst Graffitis an ihre H\u00e4user, um so die eigene Partei zu unterst\u00fctzen. An alten und verfallenen H\u00e4usern kann es dann vorkommen, dass diese noch Werbung f\u00fcr die vergangene Wahl von vor 2-3 Jahren machen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4318\" aria-describedby=\"caption-attachment-4318\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4318 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-36-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-36-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-36-300x225.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-36-768x576.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-36.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4318\" class=\"wp-caption-text\">Wahlwerbung auf Hausruinen<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li>In Peru und Bolivien gilt: Packe immer etwas Toilettenpapier in deine Tasche, denn auf \u00f6ffentlichen und auch selbst auf privaten Toiletten ist nur selten Toilettenpapier vorhanden. \u00dcbrigens darf das Toilettenpapier in S\u00fcd- und Mittelamerika &#8211; wie auch in den meisten Teilen Asiens &#8211; nicht in die Toilette geworfen werden, da die Rohre zu eng sind und verstopfen w\u00fcrden.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"transport\">Transport<\/h3>\n<ul>\n<li>Peru besitzt <b>eines der besten Fernbusnetze<\/b> weltweit. Die Busse sind sehr luxuri\u00f6s mit breiten Sitzen, in denen man sich bis zu 160 Grad hinlegen kann. Au\u00dferdem gibt es sogar einen Busbegleiter, der Essen, Getr\u00e4nke und Decken reicht. So angenehm, unkompliziert und dabei g\u00fcnstig sind wir selten von A nach B gefahren.<\/li>\n<li>F\u00fcr k\u00fcrzere Strecken und Ziele, die nicht von den Fernbusunternehmen angefahren werden, kann man in Peru einfach mit Sammeltaxen, sogenannten <b>Collectivos<\/b> fahren. Die Kleinbusse warten jedoch so lange, bis auch der letzte Platz besetzt ist. Die Fahrt ist alles andere als gem\u00fctlich, da besonders in den Serpentinen der Anden die Fahrt sehr ruppig und der Magen ganz sch\u00f6n flau werden kann.<\/li>\n<li>Obwohl wir den chaotischen Verkehr aus Vietnam kennen, m\u00fcssen wir sagen, dass die Peruaner wie die besengten S\u00e4ue fahren. Hier gilt die Regel: Wer bremst verliert. Die Vorfahrt bekommt man nur durch dreistes Reindr\u00e4ngeln. Und: Wer am meisten hupt gewinnt. Wir raten daher dringend davon ab, in Peru einen Mietwagen zu nehmen und das Fahren besser den Einheimischen zu \u00fcberlassen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"essenutrinken\">Essen &amp; Trinken<\/h3>\n<ul>\n<li>Peru soll mit der <b>besten K\u00fcche S\u00fcdamerikas<\/b> auftrumpfen. Wir k\u00f6nnen nur Vergleiche zu Chile und Bolivien ziehen und hier punktet Peru auf jeden Fall am meisten.<\/li>\n<li>Ein Must-Eat-Gericht ist das Nationalgericht der Peruaner: <b>Ceviche<\/b>. Das ist roher Fisch, der in Scheiben oder W\u00fcrfel geschnitten und in Zitronensaft mariniert wird. Der Fisch wird meist zusammen mit Zwiebeln, Avokado und Chilli serviert. Eine klassische Vorspeise, die wirklich sehr lecker ist. Da der Fisch fast roh ist (durch die S\u00e4ure wird er angeblich etwas gegart), muss der Fisch Sushiqualit\u00e4t haben und fangfrisch sein. Um eine Lebensmittelvergiftung also zu vermeiden, sollte man daher das Restaurant mit Bedacht ausw\u00e4hlen.<\/li>\n<li>Eine Spezialit\u00e4t der Anden ist \u201e<b>Cuy<\/b>\u201c &#8211; zu deutsch Meerschweinchen. F\u00fcr uns mag es seltsam sein, ein Haustier zu essen. Doch Meerschweinchen kommen urspr\u00fcnglich hierher und sind erst vor ein paar hundert Jahren mit Schiffen der Kolonialm\u00e4chte nach Europa gekommen. Als Nahrungsmittel werden die Tiere aber schon seit \u00fcber tausend Jahren genutzt. Da wir gerne Neues und vor allem die Landesspezialit\u00e4ten probieren, sind wir \u00fcber unseren Schatten gesprungen und haben im Sacred Valley ein <em>Cuy al Horno<\/em> (Meerschweinchen aus dem Ofen) bestellt. Leider war es ein sehr d\u00fcnnes und kleines Exemplar, sodass wir viel Haut und Knochen und wenig Fleisch hatten. Aber es schmeckte nicht schlecht. Viele sagen, es schmecke nach H\u00fchnchen, aber wir denken das liegt eher an der Zubereitungsweise. Wir fanden, es hat mehr an Kleinwild wie Kaninchen erinnert. Fazit: Einen Versuch war es wert, bereut haben wir es nicht, aber brauchen es auch kein zweites Mal essen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4375\" aria-describedby=\"caption-attachment-4375\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4375 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-52-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-52-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-52-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-52-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-52.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4375\" class=\"wp-caption-text\">Cuy al Horno<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li>\u00dcberraschenderweise unfassbar lecker waren <b>Antichuchos<\/b>, gegrillte Spie\u00dfe aus Rinderherzen. Eigentlich sind wir gar keine Fans von Tierinnereien. Aber auf Empfehlung anderer Reisender haben wir die Fleischspie\u00dfe probiert und waren begeistert. Noch zarter als ein St\u00fcck Rinderfilet und sehr gut mariniert und zubereitet. Kaum zu glauben, dass wir unsere Meinung zu Innerein noch einmal revidieren werden&#8230;<\/li>\n<li>F\u00fcr diejenigen, die weniger experimentierfreudig sind, gibt es in Peru an jeder Ecke <b>Pollo<\/b>, also H\u00fchnchen. Meist gibt es wie in Deutschland im Imbiss das Huhn am Spie\u00df gegrillt. Dazu Pommes und im besten Fall noch Salat &#8211; fertig. Einfach, g\u00fcnstig und lecker.<\/li>\n<li>So langsam kommt in den Touristenzentren auch der \u201eTrend\u201c an, dass <b>vegetarische<\/b> und <b>vegane<\/b> Gerichte angeboten werden. Dennoch muss man sie suchen, denn bei einem original peruanischen Essen ist Fleisch die wichtigste Komponente.<\/li>\n<\/ul>\n<h3 id=\"aktivitaeten\">Aktivit\u00e4ten<\/h3>\n<p>Unsere Stationen in Peru im \u00dcberblick<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#lima\">Lima<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#arequipa\">Arequipa<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#colca\">Colca Canyon<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#cusco\">Cusco<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#rainbow\">Rainbow Mountain<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#scaredvalley\">Sacred Valley<\/a><\/li>\n<li><a href=\".\/?page_id=4223#machupicchu\">Machu Picchu<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h6 id=\"lima\"><b>Lima<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Die Hauptstadt ist f\u00fcr die meisten Touristen der erste Stopp in Peru. Wer nur wenig Zeit hat, kann ruhigen Gewissens auch Lima \u00fcberspringen. Wer allerdings mehr Reisezeit mitgebracht hat, kann auch die sch\u00f6nen Ecken Limas genie\u00dfen. Angeblich ist Lima <b>nicht<\/b> <b>das sicherste Pflaster<\/b>. Man sollte sich nicht in unsicheres Gegenden und vor allem nicht in der Dunkelheit aufhalten. Wertsachen sollte man immer nah am K\u00f6rper tragen. Wir denken aber, dass es eigentlich gesunder Menschenverstand und vielleicht etwas mehr Skepsis und weniger Naivit\u00e4t ausreicht, um nicht beraubt zu werden. Generell gelten in Lima die Viertel Miraflores und Barranco als sicher.<\/li>\n<li>Wir hatten eine wirklich sch\u00f6ne Unterkunft im <b>K\u00fcnstlerviertel Barranco<\/b>, was sich als Volltreffer herausstellte, da es zentral, sicher und modern war. Die meisten Touristen sind meist in Miraflores, dort hat es uns aber nicht so gut gefallen. Barranco war pers\u00f6nlicher, authentischer und bunter. Das Viertel zeichnet sich mehr durch eine Dorfatmosph\u00e4re aus als durch Hauptstadttrubel.<\/li>\n<li>In Barranco kann man stundenlang spazieren gehen und sich die Graffitis, Wandgem\u00e4lde und Architektur der H\u00e4user anschauen. Oder auch einfach nur einen Kaffee trinken gehen oder Platz auf einer Bank auf dem Hauptplatz nehmen und dem Trubel zusehen. Au\u00dferdem gibt es in diesem Viertel einige der <b>besten Museen<\/b> der Stadt. Sehr empfehlenswert ist das MATE, das Museum f\u00fcr Moderne Kunst. Auch in der Dunkelheit haben wir uns in Barranco \u00fcbrigens nie unwohl oder gar unsicher gef\u00fchlt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_3930\" aria-describedby=\"caption-attachment-3930\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3930 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lima-4-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lima-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lima-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lima-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Lima-4.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3930\" class=\"wp-caption-text\">Graffities im Stadtteil Barranco von Lima<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li>Das Zentrum l\u00e4sst ist von Barranco aus mit dem Bus in 20 Minuten erreicht. Um ein wenig Geschichte und Hintergrundinfos zu bekommen, haben wir mal wieder an einer <b>Free Guided Tour <\/b>teilgenommen. Die Tour war in Ordnung, w\u00fcrden wir aber nicht unbedingt weiterempfehlen, da es eine klassische Stadtf\u00fchrung mit vielen Daten und Fakten und weniger mit Geschichten und Anekdoten gef\u00fcllt war. Das Zentrum von Lima mit dem Plaza de Armas, dem Pr\u00e4sidentenpalast, der Kathedrale und weitere Ecken, die durch den spanischen Kolonialismus gepr\u00e4gt sind, ist aber auf jeden Fall sehenswert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6 id=\"arequipa\"><b>Arequipa (2.335m H\u00f6he)<\/b><\/h6>\n<div>La ciudad blanca &#8211; die wei\u00dfe Stadt. Arequipa ist unserer Ansicht nach die sch\u00f6nste Stadt Perus. Grund daf\u00fcr ist die einmalige Architektur aus wei\u00dfem Vulkanstein, die der Stadt ihren Beinamen gegeben hat. Der Hauptplatz \u201ePlaza de Armas\u201c, die m\u00e4chtige Kathedrale, die vielen Kirchen sowie die pr\u00e4chtigen Kolonialbauten machen das Stadtbild aus und sind allesamt mit beeindruckenden Fassendenschnitzereien verziert.<\/div>\n<ul>\n<li><b>Plaza de Armas<\/b> ist der bekannteste Platz der Stadt (und einer der sch\u00f6nsten Pl\u00e4tze, die wir je gesehen haben), hier ist auch die <b>Kathedrale von Arequipa<\/b>, die von au\u00dfen ein wundersch\u00f6ner Anblick ist. Von innen ist sie im Vergleich recht unspektakul\u00e4r. Es lohnt sich, f\u00fcr einige Zeit Platz auf einer Bank am Brunnen zu nehmen und den Trubel zu beobachten. Besonders cool sind die \u00e4lteren Herren, die jeden Tag auf einem schattigen Pl\u00e4tzchen mit ihrer Schreibmaschine (!) sitzen und Texte abtippen.<\/li>\n<li>Ein Highlight der Stadt ist das <b>Monasterio de Santa Catalina<\/b>, ein Nonnenkloster aus dem 16. Jhdt. Mit 20.000m\u00b2 ist die Anlage riesig und erinnert an eine eigene kleine Stadt mitten im Zentrum von Arequipa. Lange Zeit war das Kloster auch von der Stadt abgeschnitten. Die Nonnen, die hier lebten, durften die W\u00e4nde des Klosters nicht verlassen. Dienstboten erledigten die notwendigen Eink\u00e4ufe. Seit 1970 ist der Gro\u00dfteil des Klosters f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. Am besten besucht man das Kloster dienstags und mittwochs, da es dann bis 20 Uhr ge\u00f6ffnet ist. Wenn man am sp\u00e4ten Nachmittag hierhin geht, kann man das Kloster bei Sonnenschein sowie beim Sonnenuntergang und bei Dunkelheit sehen. Leider ist der Eintritt mit 40 Sol (~10,50\u20ac) verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teuer. Aber das Geld ist es definitiv wert. Eine F\u00fchrung kostet 20 Sol (~5,25\u20ac), unabh\u00e4ngig von der Teilnehmerzahl. Je mehr Personen teilnehmen, desto g\u00fcnstiger pro Person ist es also.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4035\" aria-describedby=\"caption-attachment-4035\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4035 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-43-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-43-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-43-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-43-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-43.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4035\" class=\"wp-caption-text\">Der San Camilo Markt von Arequipa<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li>In Arequipa sollte man unbedingt den <b>San Camilo Market<\/b> besuchen, eine riesige Markthalle wo es prim\u00e4r Obst, Gem\u00fcse, Fleisch und Fisch zu kaufen gibt. Aber man kann hier auch gut und g\u00fcnstig essen und trinken. Vor allem die Fruit Shakes sind sehr zu empfehlen. Neben den Klassikern kann man auch einige uns unbekannte Fr\u00fcchte probieren wie Guanabana, Lucuma oder Chirimoya. Zudem sollte man Queso Helado probieren, eine Spezialit\u00e4t Arequipas. Queso Helado (\u00fcbersetzt Eisk\u00e4se) ist eigentlich nichts anderes als Milcheis mit Kokos und Zimt. Bei Se\u00f1ora Rosa gibt es angeblich das beste Eis f\u00fcr nur 2,50 Soles ~0,65\u20ac).<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4039\" aria-describedby=\"caption-attachment-4039\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4039 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-46-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-46-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-46-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-46-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Arequipa-46.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4039\" class=\"wp-caption-text\">Ein Queso Helado am Stand von Se\u00f1ora Rosa<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li>Kostenlos Lamas und Alpakas f\u00fcttern und streicheln kann man in <b>Mundo Alpaca<\/b>. Hier kann man auch eine F\u00fchrung zur Herstellung von Alpakawolle bekommen. Au\u00dferdem gibt es einen Shop, der faire und nachhaltige Klamotten aus Alpakawolle verkauft.<\/li>\n<li>Zum Aussichtspunkt <b>Mirador de Yanahuara<\/b> ist es von der Innenstadt aus zwar ein St\u00fcckchen zu laufen, aber von hier aus hat man einen sch\u00f6nen Blick \u00fcber die Stadt und auf die Vulkane. Nebenan ist die Kirche San Juan Bautista, die von au\u00dfen wundersch\u00f6n anzusehen ist (leider war die Kirche verschlossen).<\/li>\n<li>Wenn man noch etwas Zeit hat, empfiehlt sich, einen <b>Schoko-Workshop<\/b> mitzumachen. Im Schokoladen Chaqchao werden t\u00e4glich zwei Workshops angeboten, bei denen man den gesamten Herstellungsprozess, die Zutaten und die Tricks der Industrie von Schokolade kennenlernt. Mit viel Leidenschaft zeigt der gelernte Patissier Adrian, wie man echte Schokolade von Fake-Schokolade unterscheidet (echte Schokolade besteht n\u00e4mlich nur aus 4 Zutaten). Mit 65 Soles (~17\u20ac) ist der 2,5 st\u00fcndige Workshop nicht ganz g\u00fcnstig, aber man macht sogar seine eigenen Pralinen, die man zum Schluss mit nach Hause nehmen darf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6 id=\"colca\"><b>Colca Canyon (H\u00f6he 3.269m \/ Tiefe 1.200m)<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Der Colca Canyon ist der <b>zweittiefste Canyon der Welt<\/b>, durch den man unbedingt eine Mehrtageswanderung machen sollte. Dies war mitunter einer der besten Ausfl\u00fcge unserer Reise &#8211; und dabei noch einer der g\u00fcnstigsten! Man kann den Canyon auch auf eigene Faust durchwandern und spontan f\u00fcr wenige Euro die Nacht in einer der vielen (sehr einfachen) Unterk\u00fcnfte schlafen. Wir w\u00fcrden aber eine gef\u00fchrte Tour empfehlen. Zum einen, da man sich dann um nichts k\u00fcmmern muss, da das Wandern an sich ist schon anstrengend genug&#8230; Zum anderen weil die Guides interessante Infos zum Canyon, der Flora und Fauna, den Tieren und den Bewohnern kennen. Au\u00dferdem ist es toll, die Wanderung in einer kleinen Gruppe zu machen und dadurch neue Leute und ihre Geschichten kennenzulernen.<\/li>\n<li>Wir haben uns auf Empfehlung unseres Hosts in Arequipa f\u00fcr die <b>3 Tage\/2 N\u00e4chte-Tour<\/b> entschieden. Die gleiche Tour wird auch in 2 Tagen angeboten, diese ist jedoch sehr gehetzt, da man die 2 der 3 Etappen an einem Tag schaffen muss. In 3 Tagen ist das Wandern relativ entspannt. Man kann die Landschaft mehr genie\u00dfen, die Gruppe ist kleiner und am zweiten Tag hatten wir schon mittags \u201eFreizeit\u201c und konnten so den Pool in der Oase genie\u00dfen. Wir haben unsere Tour \u00fcber unser Hostel in Arequipa mit dem Unternehmen Paradiso f\u00fcr nur 130 Soles (~ 34\u20ac p.P.) gemacht. Inbegriffen waren hier der Transport, unser englisch sprechender Guide Frank, 2 \u00dcbernachtungen in einfachen Unterk\u00fcnften (Doppelzimmer ohne Strom oder Heizung und mit Au\u00dfen-Toilette und -Dusche), 3 Fr\u00fchst\u00fccke, 2 Mittagessen, 2 Abendessen. Auf der Wanderung konnten wir eine Menge \u00fcber Land und Leute sowie Flora und Fauna im Canyon erfahren. Frank hat sich stets Zeit genommen, um alle Fragen zu beantworten und wir konnten in unserem Tempo laufen und jederzeit Fotos machen. Das ist auf der 2-Tages-Tour kaum m\u00f6glich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4212\" aria-describedby=\"caption-attachment-4212\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4212 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Colca-Canyon-68-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Colca-Canyon-68-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Colca-Canyon-68-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Colca-Canyon-68-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Colca-Canyon-68.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4212\" class=\"wp-caption-text\">Unsere Truppe der Colca Canyon Tour<\/figcaption><\/figure>\n<h6 id=\"cusco\"><b>Cusco (3.399m H\u00f6he)<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Da Cusco sehr hoch in den Anden gelegen ist, ist es f\u00fcr Touristen ratsam, ein paar Tage zum akklimatisieren einzuplanen, wenn man mit dem Flieger nach Cusco kommt. Denn Europ\u00e4er, die die H\u00f6he weniger gewohnt sind, k\u00f6nnen durch die d\u00fcnne Luft einen ganz sch\u00f6n schnell ausgeknockt werden. Kopfschmerzen, Erbrechen und Herzrasen sind keine Seltenheit bei der <b>H\u00f6henkrankheit<\/b>. Am besten ist es, wenn sich der K\u00f6rper langsam an die H\u00f6he gew\u00f6hnen kann, indem man nicht per Flugzeug, sondern per Bus (z. B. von Arequipa aus) nach Cusco kommt.<\/li>\n<li>Wie Arequipa hat auch Cusco einen <b>tollen Charme<\/b> und eine wundersch\u00f6ne Innenstadt. Die Gassen sind klein und die Gehwege winzig (wenn \u00fcberhaupt vorhanden), daher sollte man immer auf die rasenden Autos aufpassen. Aber es macht trotzdem Spa\u00df durch die G\u00e4sschen zu Schlendern und sich die wundervolle Architektur aus wei\u00dfen Fassaden und blauen T\u00fcren anzusehen. Sehr sch\u00f6n ist vor allem das <b>K\u00fcnstlerviertel San Blas<\/b>. Hier gibt es viele kleine L\u00e4den, Galerien, Caf\u00e9s, Restaurants sowie einen kleinen Markt, wo man sich umschauen, etwas essen und trinken und einfach die Zeit genie\u00dfen kann.<\/li>\n<li>Auch der <b>Plaza de Armas<\/b>, der Hauptplatz der Stadt ist absolut sehenswert. Hier befindet sich die imposante Kathedrale von Cusco sowie viele beeindruckende H\u00e4user aus der Kolonialzeit, die sich vor allem mit den kleinen, fein geschnitzten Holzbalkonen auszeichnen. Die Kathedrale soll von innen auch sehenswert sein. Vor allem aufgrund des riesigen Gem\u00e4ldes des letzten Abendmahls, in dem auf dem Tisch vor Jesus ein gegrilltes Cuy (also ein Meerschweinchen) anstelle eines Huhns abgebildet ist. Hiermit wollten die Peruaner ihre Religion mit ihrer traditionellen Kultur verkn\u00fcpfen. (Wir waren jedoch nicht in der Kathedrale, da uns die Kirche zu \u00fcberlaufen und der Eintritt zu teuer war.)<\/li>\n<li>Direkt in Cusco befinden sich einige Inkast\u00e4tten, die sehr bedeutend f\u00fcr die Geschichte der Inka waren. Die ber\u00fchmteste Anlage, die Ruinen von Sacsayhuam\u00e1n (aufgrund der Aussprache von den Touristen auch gerne \u201eSexy Woman\u201c genannt) waren damals \u00fcbrigens auch im Rennen der sieben Weltwunder. Bekannterma\u00dfen hat dieses Rennen aber der Machu Picchu gewonnen &#8211; zurecht wie wir finden. Dennoch lohnt sich ein Besuch der Ruinen. Wenn man noch weitere Inkast\u00e4tten und Museen in Cusco und dem Sacred Valley sehen m\u00f6chte, lohnt es sich, ein \u201e<b>Boleto Turistico<\/b>\u201c f\u00fcr 130 Soles (~33 Euro p.P.) im B\u00fcro der Direcci\u00f3n de Cultura in der N\u00e4he des Plaza de Armas zu holen.<\/li>\n<li>Die Ruinen der Inka-Festung von <b>Sacsayhuam\u00e1n<\/b> befinden sich 2km vom Stadtzentrum entfernt auf 3.700m H\u00f6he, weshalb der Aufstieg hierhin in der prallen Sonne und aufgrund der d\u00fcnnen Luft ganz sch\u00f6n anstrengend werden kann. Urspr\u00fcnglich fungierte die St\u00e4tte als milit\u00e4rische Festung und Repr\u00e4sentationsort. Hier fand au\u00dferdem eine geschichtstr\u00e4chtige Schlacht zwischen der Inkas und den spanischen Eroberern statt. Besonders beeindruckend sind die Mauern der Ruine, die sich in den letzten Jahrhunderten trotz einiger schwerer Erdbeben nicht einen Millimeter bewegt haben. Denn hier wurden bis zu 125 Tonnen schwere Steine verschiedener Gr\u00f6\u00dfen und Formen nur so weit angepasst, dass sie ihre urspr\u00fcngliche Form weitestgehend behalten, aber passgenau wie ein Puzzle ohne Verbundmaterial auf- und nebeneinander gestapelt wurden. Bis heute ist unklar, wie die Inkas dieses Meisterwerk von Menschenhand bewerkstelligt haben. Um mehr \u00fcber die Ruinen und das Leben der Inkas zu erfahren, haben wir uns auf dem Gel\u00e4nde von Sacsayhuam\u00e1n spontan einen Guide genommen (40 Soles f\u00fcr 2 Stunden F\u00fchrung). Die F\u00fchrung war nicht die Beste oder Spannendste, aber wir w\u00fcrden es trotzdem empfehlen, da wir viele Hintergrundinformationen erfahren und Besonderheiten gesehen haben, die wir sonst nicht wahrgenommen h\u00e4tten. Vor allem als Vorbereitung f\u00fcr den Machu Picchu war die F\u00fchrung gut, da wir so die Kultur und Geschichte der Inkas besser nachvollziehen konnten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<figure id=\"attachment_4652\" aria-describedby=\"caption-attachment-4652\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4652 size-full\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/lama.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/lama.jpg 640w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/lama-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4652\" class=\"wp-caption-text\">Ein liegendes Lama in die Wand eingemauert<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Neben Sacsayhuam\u00e1n gibt es auch noch weitere Inka-Anlagen die fu\u00dfl\u00e4ufig erreichbar sind wie z.B. die Anlage von <b>Qenqo<\/b>, die ebenfalls im boleto turistico inkludiert ist.<\/li>\n<li>Von Sacsayhuam\u00e1n aus gibt es einen direkten Wanderweg zur kleinen <b>Cristosstatue<\/b> von Cusco. Wie in Rio steht hier in deutlich kleinerer Ausf\u00fchrung (mit nur 8 Metern H\u00f6he) eine wei\u00dfe Christusstatue mit ausgebreiteten Armen auf einem Berg und wacht \u00fcber die Stadt. Von hier aus hat man einen der besten Blicke \u00fcber die Stadt von Cusco.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6 id=\"rainbow\"><b>Rainbow Mountain (5.200m H\u00f6he)<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Der Rainbow Mountain ist ein Berg in der N\u00e4he von Cusco, dessen Schichten <b>aufgrund verschiedener Mineralien bunt gef\u00e4rbt<\/b> sind. Kupfer sorgt f\u00fcr eine gr\u00fcne F\u00e4rbung, Magnesium f\u00fcr rot, Schwefel f\u00fcr gelb und Zink f\u00fcr schwarz. Der Berg wurde erst im Februar 2016 f\u00fcr den Tourismus entdeckt, da zuvor die Menschen dort sehr abgeschieden und als selbstversorger gelebt haben.<\/li>\n<li>Urspr\u00fcnglich war geplant, den Rainbow Mountain auf eigene Faust zu erkunden und hier den 11km langen Wanderweg zum Berg hin und zur\u00fcck zu laufen. Doch seit Oktober 2018 ist eine neue Stra\u00dfe er\u00f6ffnet worden, die einen n\u00e4her an den Rainbow Mountain bringt. So kann man die Regenbogenfarben schon nach einer <b>3,5km langen Wanderung <\/b>bestaunen. Dadurch ist es zwar auch einiges touristischer auf dem Berg, aber die Tour ist an einem Tag gut machbar (und knieschonender). Deshalb haben wir uns f\u00fcr die k\u00fcrzere und g\u00fcnstigere Variante entschieden (80 Soles ~21\u20ac).<\/li>\n<li>In der High Season sind bis zu 5.000 Touristen auf dem Berg. Und da der Rainbow Mountain immer mehr an Popularit\u00e4t gewinnt, wird es stetig mehr. Daher soll in 2019 die Anzahl der Eintrittskarten limitiert werden.<\/li>\n<li>Neben Peru gibt es \u00fcbrigens noch weitere Rainbow Mountains in Island, Bolivien, Argentinien und China. Allerdings sind die Regenbogenfarben nur f\u00fcr einige Jahrzehnte zu bestaunen, da die Mineralien mit der Zeit aufgrund von Wassererosion weggesp\u00fclt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4305\" aria-describedby=\"caption-attachment-4305\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4305 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-23-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-23-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-23-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-23-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Rainbow_Mountain-23.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4305\" class=\"wp-caption-text\">Die bunten Farben der Oberfl\u00e4che vom Rainbow Mountain<\/figcaption><\/figure>\n<h6 id=\"scaredvalley\"><b>Sacred Valley<\/b><\/h6>\n<div>Das Valle Sagrado (Sacred Valley) ist das heilige Tal der Inka. Es befindet sich einige Kilometer n\u00f6rdlich von Cusco und h\u00e4lt einige alte und beeindruckende Inkast\u00e4tten bereit. Zudem liegt das Tal auf direktem Wege zum Machu Picchu, weshalb sich ein Abstecher absolut lohnt.<\/div>\n<ul>\n<li>Viele Reiseb\u00fcros in Cusco bieten Tagesausfl\u00fcge in Heilige Tal an. Da es aber sowieso auf dem Weg zum Machu Picchu liegt, haben wir die Tour <b>auf eigene Faust <\/b>gemacht und haben in Ollantaytambo \u00fcbernachtet. Von Cusco aus sind wir mit einem Collectivo, einem Sammeltaxi, Richtung Heiliges Tal gefahren. Da wir nach dem Heiligen Tal und dem Machu Picchu danach eh wieder nach Cusco zur\u00fcck mussten, konnten wir unsere Backpacks in unserem Hostel in Cusco lassen und haben uns &#8211; beschr\u00e4nkt auf das Mindeste &#8211; in unseren Tagesrucks\u00e4cken aufgemacht.<\/li>\n<li>Der erste Stopp waren die Salzterrassen in Maras, die sogenannten \u201e<b>Salineras<\/b>\u201c (3.380m H\u00f6he). Die \u00fcber tausend Salzfelder in den Bergen Maras sind schon vor 1.000 Jahren von den Inkas von Menschenhand geschaffen worden. Noch heute wird hier Salz abgebaut. Auf die gleiche Weise wie es die Inkas schon damals gemacht haben. Ohne Maschinen oder sonstiger technischer Hilfe. Jeder Salzbauer hat 5-10 Salzfelder, um die er sich k\u00fcmmern muss. Gearbeitet wird von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Sieben Tage die Woche. Ein Knochenjob!<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<figure id=\"attachment_4326\" aria-describedby=\"caption-attachment-4326\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4326 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-4-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-4.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4326\" class=\"wp-caption-text\">Die Salzterassen von Maras<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Der Weg zu den Salineras mit dem Collectivo war etwas beschwerlich, da der Fahrer nicht wie vereinbart auf der Strecke angehalten ist. So sind wir bis zum n\u00e4chsten Ort die 7km weitergefahren. Zum Gl\u00fcck haben wir dann die Info bekommen, dass man auch von hier aus zu den Salzterassen kommen kann, indem man durch ein kleines Dorf geht, den Berg herauf und dann sozusagen den Hintereingang nimmt. Wir wurden also vom Fahrer an der besagten Stelle herausgelassen und sind losgegangen. Keine 30m sp\u00e4ter hielt ein Bauer mit seinem Lasten-TukTuk an und bot uns an, uns gegen ein kleines Trinkgeld ein St\u00fcckchen bis zum Berg mitzunehmen. Das Angebot nahmen wir gerne an. Er hielt auf dem Weg noch beim Ticketschalter f\u00fcr den Eintritt (10 Soles p.P.; nicht inbegriffen im boleto toristico) und brachte uns dann bis zum Fu\u00dfe des Berges. Der weitere Weg bis zu den Salzterrassen war sehr sch\u00f6n, vor allem weil wir so zun\u00e4chst den Menschenmassen entkommen konnten und den wundervollen Blick \u00fcber die Salineras in Ruhe genie\u00dfen konnten. Auf der anderen Seite der Salineras befand sich der Parkplatz f\u00fcr die Touristen, wo wir uns ein Taxi nahmen, um uns zum n\u00e4chsten Ziel, der Inkaanlage von Moray bringen zu lassen.<\/li>\n<li>Die Anlage von <b>Moray<\/b> (4.100m H\u00f6he) besteht aus mehreren Terrassen auf unterschiedlichen H\u00f6hen. Durch die Terrassierung und die starken Winde dort gibt es einen Temperaturunterschied von insgesamt 15 Grad, sodass auf den Ebenen eigene Mikroklimas existieren. Diese Besonderheit sollen die Inkas schon vor hunderten Jahren f\u00fcr landwirtschaftliche Experimente genutzt haben und damit die Landwirtschaft zu verbessern. Sie haben angeblich auf den Terrassen auf unterschiedlichen H\u00f6hen Kartoffeln, Quinoa, Karotten und weitere Produkte angebaut und so herausgefunden, unter welchen Bedingungen die Produkte am besten wachsen. Bewiesen ist das jedoch nicht. Noch vor 50 Jahren wurde hier landwirtschaftlich angebaut. Heute ist die Anlage von Moray eine arch\u00e4ologische St\u00e4tte und ein beliebtes Ausflugsziel f\u00fcr Touristen, das im \u201eboleto turistico\u201c inbegriffen ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<figure id=\"attachment_4338\" aria-describedby=\"caption-attachment-4338\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4338 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-15-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-15-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-15-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-15-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Sacred_Valley-15.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4338\" class=\"wp-caption-text\">Die Terassenfl\u00e4chen von Moray<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<ul>\n<li>Von Moray aus hat uns der Taxifahrer zur\u00fcck zu Hauptstra\u00dfe gefahren, wo wir einen Bus nach Urubamba nehmen konnten. In Urubamba sind wir dann noch einmal in ein Collectivo nach Ollantaytambo umgestiegen. Die ganze Fahrt klingt ganz sch\u00f6n kompliziert, aber im Endeffekt war es erstaunlich einfach, da die Peruaner super hilfsbereit sind und einen wortw\u00f6rtlich an die Hand nehmen und zum n\u00e4chsten Bus bringen. Au\u00dferdem war dies einer der authentischsten Eindr\u00fccke in den Alltag der Peruaner.<\/li>\n<li>In <b>Ollantaytambo <\/b>(2.792m H\u00f6he) sind wir zwei N\u00e4chte geblieben, um uns in Ruhe am n\u00e4chsten Vormittag die arch\u00e4ologische Inkast\u00e4tte anzuschauen. Die riesige Inka-St\u00e4tte liegt nur 2 Minuten zu Fu\u00df vom Plaza de Armas, dem Hauptplatz des Dorfes entfernt. Der Komplex ist sehr gut enthalten und neben den Terrassenbauten gab es hier Tempel und H\u00e4user, deren W\u00e4nde zum Teil noch stehen. W\u00e4hrend man durch die Ruinen l\u00e4uft, kann man sich ein Leben zur Inkazeit wahrhaft gut vorstellen. Zwar ist der Aufstieg bis zur obersten Plattform in der prallen Sonne ganz sch\u00f6n schwei\u00dftreibend, dennoch lohnt er sich, da man einen tollen Blick auf das Tal, das Dorf und die Landschaft erh\u00e4lt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6 id=\"machupicchu\"><b>Machu Picchu (2.430m H\u00f6he)<\/b><\/h6>\n<ul>\n<li>Der Machu Picchu ist die meistbesuchte Sehensw\u00fcrdigkeit Perus. F\u00fcr (fast) jeden Touristen ist die Inkast\u00e4tte als <b>eines der neuen sieben Weltwunder<\/b> ein Must-See der Perureise. In der Hauptsaison (M\u00e4rz-September) str\u00f6men t\u00e4glich 2.500 Besucher hier hin. Dabei ist bis heute noch nicht einmal bekannt, welchen Zweck der Machu Picchu f\u00fcr die Inkas hatte. Es gibt nur Spekulationen und Vermutungen, die von Heiligst\u00e4tte \u00fcber Festung bis zu k\u00f6niglicher Zufluchtsort vor den Spaniern reichen. Was es auch war, es ist beeindruckend und unfassbar, was hier geschaffen und f\u00fcr lange Zeit vergessen wurde.<\/li>\n<li>Der Machu Picchu ist nur <b>schwer erreichbar<\/b>. Aguas Calientes (2.040m H\u00f6he), das Dorf am Fu\u00dfe des Machu Picchus, besitzt keine Stra\u00dfenanbindung, sodass es nur zu Fu\u00df oder per Bahn erreichbar ist. Um hierhin zu kommen, gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten:\n<ol>\n<li><b>Inka Trail \/ Salkantay Trail:<\/b> Unglaublich gerne w\u00e4ren wir den ber\u00fchmten Inkatrail &#8211; oder die g\u00fcnstigeren und kurzfristig buchbare Alternative den Salkantay gelaufen. Hier wandert man in einer Gruppe in 4-5 Tagen auf den alten Wegen der Inkas bis zum Machu Picchu. Da Sarah aber leider mit starken Knieschmerzen (anscheinend aufgrund von \u00dcberbelastung) zu k\u00e4mpfen hatte, mussten wir gesundheitsbedingt auf eine andere Option umplanen.<\/li>\n<li><b>Mit dem Zug<\/b>: Von Cusco sowie von Ollantaytambo aus fahren Z\u00fcge nach Aguas Calientes. Allerdings nutzen die zwei Bahngesellschaften ihren Vorteil aus, dass dies die einfachste und schnellste Option ist, um zum Machu Picchu zu kommen und fordern horrende Preise: Allein ein One-Way Ticket f\u00fcr das k\u00fcrzeste St\u00fcck von Ollantaytambo nach Aguas Calientes kostet 70 US$. Der Luxuszug von Cusco aus kann dann mal bis zu 535 US$ kosten. Das konnten und wollten wir nicht bezahlen und haben uns daher f\u00fcr die dritte Option entschieden.<\/li>\n<li><b>Mit dem Bus und zu Fu\u00df \u00fcber die Schienen:<\/b> Von Ollantaytambo aus sind wir am morgen mit dem Collectivo nach Hidroelectrica gefahren, der n\u00e4chste Ort von Aguas Calientes, der ans Stra\u00dfennetz angebunden ist. Von hier aus sind es noch knapp 11km zu Fu\u00df bis nach Aguas Calientes. Der Weg ist einfach zu finden, da man nur den Bahnschienen folgen muss. Allerdings muss man gut aufpassen, da regelm\u00e4\u00dfig die Bahn vorbeif\u00e4hrt. Der Weg ist sehr sch\u00f6n und idyllisch, an einem Punkt kann man sogar schon den Machu Picchu sehen. F\u00fcr den Weg sollte man 2 Stunden einplanen und sich rechtzeitig auf den Weg machen, um noch vor Einbruch der Dunkelheit in Aguas Calientes zu sein.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4659\" aria-describedby=\"caption-attachment-4659\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4659 size-full\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild.jpg 640w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild-150x150.jpg 150w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild-300x300.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild-260x260.jpg 260w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild-290x290.jpg 290w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild-210x210.jpg 210w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild-400x400.jpg 400w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Machu_Picchu_Schild-600x600.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4659\" class=\"wp-caption-text\">Der Fu\u00dfweg \u00fcber die Schienen nach Aquas Calientes<\/figcaption><\/figure>\n<div><\/div>\n<ul>\n<li><b>Aguas Calientes<\/b> oder auch Machu Picchu Pueblo ist so ziemlich der touristische Ort, in dem wir je gewesen sind. Es besteht quasi nur aus Hostels, Hotels, Restaurants und Bars. Und alles zu europ\u00e4ischen Preisen&#8230; Also kurz zusammengefasst sollte man hier nicht l\u00e4nger Zeit verplempern als man muss.<\/li>\n<li>Um von Aguas Calientes zum Machu Picchu zu kommen, kann man entweder den Shuttlebus (12 US$ p.P. pro Weg) nehmen oder die <b>1.700 Treppenstufen zu Fu\u00df hochlaufen<\/b>. Auch hier haben wir uns f\u00fcr die kostenlose Variante entschieden (aber auch weil wir das letzte St\u00fcck alleine zu Fu\u00df bewerkstelligen wollten). Wenn man dann oben beim Eingangstor zum Machu Picchu angekommen ist, darf man stolz wie Oskar auf sich sein. Auf allen Foren wird empfohlen, sich am besten schon gegen 5 Uhr aufzumachen, um noch vor den ersten Bussen und damit vor den gro\u00dfen Menschenmassen oben zu sein. Wir sind um halb 6 losgelaufen und waren um halb 7 Uhr oben am Eingangstor. Dort muss man die zuvor in Cusco oder in Aguas Calientes gekauften Tickets (kostet f\u00fcr Erwachsene 70 US$ p.P.) und den Reisepass vorzeigen und konnte ohne Anstehen direkt rein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4410\" aria-describedby=\"caption-attachment-4410\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4410 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-26-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-26-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-26-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-26-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-26.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4410\" class=\"wp-caption-text\">Der Machu Picchu im Morgennebel<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li>Im Machu Picchu angekommen waren wir erst einmal etwas entt\u00e4uscht, da die vollst\u00e4ndige Anlage in den dicken Morgennebel geh\u00fcllt war. Also war Warten angesagt, bis der Nebel verfliegt. Auf gar keinen Fall sollte man schon einmal herunter zu den Ruinen gehen, da man sp\u00e4ter keine M\u00f6glichkeit hat, wieder zur\u00fcck zum Aussichtspunkt zu gehen. Wir haben die Zeit genutzt und noch einen kurzen Abstecher zur <b>Inkabr\u00fccke<\/b> gemacht, ein 20-min\u00fctiger Rundweg. Als wir zur\u00fcck kamen, war der Nebel verflogen und wir hatten einen tollen, unvergesslichen Blick auf den Machu Picchu! Nachdem ausreichend Fotos aus allen Perspektiven gemacht wurden (man ist schlie\u00dflich nur einmal hier), sind wir herunter in die Ruinen gelaufen. Zum Gl\u00fcck haben sich die Menschenmassen sehr gut auf dem Gel\u00e4nde verteilt, sodass man immer wieder Motive ohne Menschenmassen fotografieren konnte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4419\" aria-describedby=\"caption-attachment-4419\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4419 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-35-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-35-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-35-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-35-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-35.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4419\" class=\"wp-caption-text\">Der Machu Picchu nachdem es etwas aufklarte<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li><b>\u201eFun Fact\u201c<\/b>: Es nicht gestattet, Handstandfotos im Machu Picchu zu machen. Nachdem Sarah vor der Kulisse des Machu Picchu einen Handstand gemacht hat (ohne die Ruinen zu ber\u00fchren oder die Anlage oder andere Leute zu gef\u00e4hrden) und ein Guide das gesehen hat, mussten wir die Fotos vor seinen Augen l\u00f6schen &#8211; ansonsten w\u00e4ren wir rausgeschmissen worden. Au\u00dferdem hat er noch die weiteren Bilder angeschaut, um zu sehen, ob es noch weitere gibt. Eine verst\u00e4ndliche Begr\u00fcndung konnte er uns nicht liefern, nach mehrmaligem Nachfragen faselte er nur was von wegen \u201edas hier ist kein Theater\u201c&#8230;<\/li>\n<li>Nach circa 4 Stunden in der Anlage haben wir uns wieder auf den R\u00fcckweg ins Dorf gemacht. Aber nicht ohne uns zuvor noch einen <b>Stempel in den Reisepass<\/b> geben zu lassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_4434\" aria-describedby=\"caption-attachment-4434\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4434 size-large\" src=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-50-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-50-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-50-300x200.jpg 300w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-50-768x512.jpg 768w, https:\/\/weltwietwech.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Machu_Picchu-50.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4434\" class=\"wp-caption-text\">Der Stempel beim Ausgang vom Machu Picchu<\/figcaption><\/figure>\n<ul>\n<li>Am n\u00e4chsten Morgen haben wir uns wieder fr\u00fch aufgemacht, um uns auf den Weg zur\u00fcck nach Cusco zu machen. Also ging es morgens um 7 Uhr wieder zur\u00fcck \u00fcber die Bahnschienen nach Hidroelectrica, um von dort mit einem Taxi nach Cusco zu fahren. Eigentlich war geplant, wieder mit einem Collectivo zu fahren. Jedoch fahren die erst los, wenn das Auto voll ist und wir waren morgens die einzigen, die nach Cusco wollten. Also ging es mit einem Taxi f\u00fcr 100 Soles (knapp 26 Euro) f\u00fcr uns beide auf direktem Weg nach Cusco. Diese Option war auf jeden Fall die schnellste. Allerdings auch die unbequemste, da wie die Collectivos auch die Taxen \u201evollgepackt\u201c werden. Also mussten wir noch im n\u00e4chsten Dorf warten, bis sich zwei weitere Mitfahrer gefunden haben. Und das hie\u00df auch, dass es zu dritt auf der R\u00fcckbank sehr kuschelig wurde.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt \u00dcber das Land Besonderheiten Perus Transport Essen &amp; Trinken Aktivit\u00e4ten &nbsp; \u00dcber das Land Peru ist nach Brasilien und Argentinien das drittgr\u00f6\u00dfte Land S\u00fcdamerikas und besitzt aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe und der geographischen Bedingungen drei unterschiedliche Klimazonen: Die K\u00fcste, das Anden-Hochland und den Regenwald. 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